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Deep Bite mit Alignern – unterschätztes Risiko der Aligner-Orthodontie?

  • 2. Okt. 2025
  • 10 Min. Lesezeit


Lernziele

Nach Lektüre dieses Artikels können Sie:

  • Die Diskrepanz zwischen digitaler Planung (ClinCheck) und klinischer Realität bei der Deep-Bite-Korrektur mit Alignern quantifizieren

  • Das tatsächliche Ausmaß der klinischen Expression geplanter Overbite-Reduktion evidenzbasiert einschätzen (ca. 30–40% der geplanten Bewegung)

  • Biomechanische Unterschiede zwischen Aligner- und Brackettherapie bei Deep-Bite-Korrektur benennen

  • Autorencluster und Industrie-Bias in der Aligner-Forschung erkennen und kritisch bewerten

Kernbotschaften (Take-Home)

  • ClinCheck überschätzt die Overbite-Reduktion in 95,3% der Fälle – nur 39,2% der programmierten Bisssenkung wird klinisch erreicht [1]

  • Je tiefer der initiale Overbite, desto größer die Diskrepanz: Bei 7 mm Ausgangsbiss und Planung auf 0 mm liegt der tatsächliche Endbiss bei durchschnittlich 4,7 mm [1,2]

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